ECHTE FRÖMMIGKEIT ODER ZÜGELLOSE GIER

 

Was die Motivation der Kreuzfahrer betrifft, so tun ihnen tendenziöse Autoren wie Michael Baigent und Richard Leigh unrecht, wenn sie schreiben: „Abgesehen von dem spirituellen und moralischen Gewinn ... (konnte der Kreuzfahrer) in den von ihm eroberten Territorien ... auf Güter, Land, Frauen und Adelstitel Anspruch erheben. Er konnte plündern und Reichtümer an sich raffen, soviel er wollte. Was auch immer er zu Hause gewesen war — der landlose jüngere Sohn zum Beispiel —, im Heiligen Land konnte er sich zum illustren weltlichen Herrscher aufschwingen, mit allem, was dazugehörte: Hof, Harem und

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