DIE SCHULDFRAGE

 

Die meisten Historiker, Rechtswissenschaftler und Mediävisten sind sich darüber einig, dass die gegen den Tempelritterorden erhobenen Vorwürfe weitgehend haltlos sind, keiner ernsthaften Überprüfung standhalten würden und allein dazu dienten, die beabsichtigte Zerschlagung der Gemeinschaft juristisch zu rechtfertigen. Die Ordensbrüder wurden zu keinem Zeitpunkt zu unsittlichen Handlungen aufgefordert, verleugneten weder das von ihnen unter Lebenseinsatz verteidigte Kreuz Christi noch waren sie einem unchristlichen Götzenkult verfallen. Die von den Anklägern aufgebauschte Sodomie und Unkeuschheit des Ordens betraf in Wirklichkeit nur wenige Einzelfälle und war für die

Sie müssen sich einloggen, um weiterlesen zu können