DIE KREUZFAHRER IM EXIL

Flüchtlinge leben immer in einer verzweifelten Lage, doch den früheren lateinischen Bewohnern von Outremer ging es besonders schlecht. Sie hatten nicht nur Haus und Habe, sondern auch ihren Grundbesitz verloren. Außer dem, was sie mitbrachten, waren sie völ­lig mittellos. Zur Lage der Flüchtlinge meint Runciman: »Sie dienten lediglich dazu, die Zyprioten allezeit an den schrecklichen Unheilsschlag zu gemahnen. Aber die Zyprioten bedurften keiner Ermah­nung. Ein Jahrhundert lang trugen die großen Damen der Insel, wenn sie sich außer Hauses begaben, lange schwarze Überwürfe, die ihnen vom Kopf bis

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