DER UNGLÜCKSTAG VON DURBEN

Um 1260 waren die Küstengestade der Ostsee von der Weichsel bis zum Peipussee dem Deutschen Orden untertan und der abendländischen Kultur eröffnet. Litauen schien sich dem neuen Staate friedlich einzugliedern. Damit hätte er den Bug und die Rokitnosümpfe erreicht. Die Eroberung des preußischen Hinterlandes war nach den bisherigen Erfolgen nur eine Frage der Zeit. Bloß Samogitien, der Keil zwischen Livland und Preußen, hatte allen Angriffen der Ordensmacht mit Erfolg widerstanden. Aber seine Zernierung durch mächtige Burgen war bereits eingeleitet. Da beschlossen die Meister von Livland und Preußen im Jahre 1260

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