Deutsch Orden

DIE RITTER MIT DEM SCHWARZEN KREUZ: DER DEUTSCHE ORDEN 1190

 

Der Deutsche Orden (dessen Ordenskürzel OT sich aus dem lateinischen Ordo Teutonicus ableitet) wurde von Kreuzfahrern aus Bremen und Lübeck während der Belagerung von Akkon im dritten Kreuzzug (1190) gegründet. Bei der Spitalsgemeinschaft, die acht Jahre später zum geistlichen Ritterorden erhoben wurde, handelte es sich um einen geistlichen Ritterorden, ähnlich den Maltesern oder Johannitern. Der Orden nahm — vor allem unter seinem vierten Hochmeister Hermann von Salz (1209-1239) — rasch an Bedeutung und Besitz zu. Seine ersten Besitzungen in

Sie müssen sich einloggen, um weiterlesen zu können

DIE RITTERORDEN UND DIE ANFÄNGE DES DEUTSCHEN ORDENS

Der Mohammedanismus war von 632 an durch ein volles Jahrtausend der große Antipode des Christentums. Ja, es war jahrhundertelang sehr fraglich, ob das christliche Abendland diesem an Machtmitteln überlegenen Gegner werde standhalten können. Das gigantische Ringen beider Mächte vollzog sich in vier Phasen: 632-732 Großangriff der Araber auf die christlichen Länder in Asien und Afrika — nach 800 auf den Inseln im Mittelmeer und auf Italien — nach 1070 Vorstoß der Seldschuken bis vor Konstantinopel — von 1300 an Vordringen der Türken.

Der Kampf zwischen Christentum und Mohammedanismus

Der

Sie müssen sich einloggen, um weiterlesen zu können

DER DEUTSCHE RITTERORDEN

 

„Orden der Brüder vom Hospital der Jungfrau Maria des Deutschen Hauses in Jerusalem“

Die Gründung des Ordens

Nach der Vernichtung des christlichen Heeres am 4. Juli 1187 bei Hattin und dem Verlust von Jerusalem gaben sich der deutsche Kaiser Friedrich II. Barbarossa, der englische König Richard Löwenherz und der französische König Philipp ein gemeinsames Kreuzzugversprechen um den christlichen König von Jerusalem bei den Rückeroberungen der heiligen Stätten beizustehen.

Während das englische und das französische Kreuzzugaufgebot den Seeweg wählten,

Sie müssen sich einloggen, um weiterlesen zu können

KREUZZÜGE

Im Jahre 1096 sammelten sich gewaltige Heeresmassen in Frankreich, Italien und Lothringen. An der Spitze standen die Herzoge von Lothringen und von Toulouse sowie die Normannenfürsten von Sizilien und der Normandie. Sammelpunkt der Heere sollte Konstantinopel sein." Hier sammelten sich im Herbst 1096 an die 300 000 Krieger." Sie ließen sich nach Kleinasien übersetzen und eroberten Nicäa, den Hauptwaffenplatz der Seldsdruken. Auf dem Marsch landeinwärts schlugen sie das Seldschukenheer vor Doryläum so entscheidend, dass es keine Feldschlacht mehr wagte, sondern sich mit Guerillakrieg begnügte. Unter steten Kämpfen mit feindlichen Scharen und um

Sie müssen sich einloggen, um weiterlesen zu können

DIE ANFÄNGE DES DEUTSCHEN ORDEN

Im Juli des Jahres 1187 wurde das christliche Heer vom Sultan Saladin von Ägypten bei Hittin vernichtet. Die Christen mussten daraufhin den ganzen Süden Palästinas räumen und sich auf die Behauptung des gebirgigen Phönizien beschränken. Da flammte die Kreuzzugsbegeisterung im Abendlande noch einmal auf. Die Könige von England und Frankreich, ja selbst der greise Kaiser Friedrich Rotbart nahmen das Kreuz. Mit ihnen zog die Elite des abendländischen Rittertums nach dem Orient. Niederdeutsche und Flanderer bildeten einen eigenen Heerhaufen unter Führung des Grafen Adolf von Holstein und eines Jakob von Avesne.

Sie müssen sich einloggen, um weiterlesen zu können