REISE ZU DEN BOSNISCHEN PYRAMIDEN

ÖGM-Reise „Bosnische Pyramiden“, vom 30.08. bis 04.09.2011

Da seit 2009 übers Internet und in einschlägigen Medien darüber berichtet wurde, dass in Bosnien Pyramiden entdeckt worden wären, die in Ihrer Größe und Ausdehnung sogar die Pyramiden von Gizeh übertreffen würden, war es für uns naheliegend, uns dieses Themas anzunehmen.

Nach eingehenden Recherchen haben wir beschlossen, eine ÖGM Reise nach Bosnien zu unternehmen, um uns vor Ort selbst ein Bild machen zu können. Wir konnten den Vorteil für uns nutzen, dass unser Vereinsmitglied Sharon bereits von 2010 bis 2011 beruflich vor Ort tätig war und die Gegebenheiten des Landes und interessante Kontakte recherchieren konnte.  Auch konnten einige ÖGM-Mitglieder in Wien einen Vortrag von Sam Osmanagic, dem offiziellen Entdecker der Pyramiden besuchen und direkt von ihm Details in Erfahrung bringen. Lesen Sie dazu auch den Beitrag von Sam Osmanagich: "Pyramiden in Bosnien"


Reisebeschreibung: Ursus & Servatrix,
Bilderauswahl in der Galerie: Salutem & Sharon

 

 

 

AUCH DIESEN BERG KÖNNTE MAN ALS PYRAMIDE VERKAUFEN

 

Erich von Däniken über Bosniens „Pyramide“, die Ukraine – und sein gesundheitliches Geheimrezept.

Nächstes Jahr wird er 80 Jahre alt. Bis dahin Ist sein Terminkalender randvoll. Dennoch entschloss sich Erich von Däniken kürzlich zu einem Abstecher nach Bosnien, wo ein kurioser Berg Fragen aufwirft. Nach seiner Rückkehr verriet der rastlose Erfolgsautor »mysteries« seine Elndrücke - sowie sein unkonventionelles gesundheitliches Erfolgsrezept.

Letztes Jahr in Brasilien und Jordanien, bald in den USA und später in Kolumbien und Peru: Was hat Sie im April 2014 zwischenzeitlich ausgerechnet nach Bosnien verschlagen?

Däniken: In Bosnien soll es eine Pyramide geben. Einen angeblich künstlich geformten, pyramidenähnlichen Berg. Jeden Abend, wenn ich irgendwo einen Auftritt oder einen Vortrag habe, werde ich hinterher von Zuschauern gefragt: Was sagen Sie zur Pyramide von Visoko? Und jeden Abend gab ich dieselbe Antwort: Ich habe nichts zu sagen. Ich war nie dort. Ich mache mir keine Meinung über etwas, was ich nicht kenne. Das war der Grund meines Kurztrips ins bosnische Städtchen Visoko.

Befürworter und Gegner der dortigen Ausgrabungen schlagen sich im Internet die Köpfe ein (”mysteries“ Nr. 1/2014). Was haben Sie vor Ort für Eindrücke gewonnen?

Ich kam zusammen mit dem Entdecker dieser »Pyramide«, Sam Osmanagich. Der Typ macht grundsätzlich einen ganz sympathischen Eindruck. Er kleidet sich wie Indiana Jones, hat immer seinen Hut auf und ein breites Lachen auf den Lippen. Wie ich im Gespräch mit ihm erfahren habe, ist er als erfolgreicher Unternehmer kein armer Mann. Zuerst hat er mich und meinen Mitarbeiter Ramon an eine Stelle gebracht, wo man den Berg frontal sieht. Er zog einen Kompass aus der Tasche und zeigte mir, dass das Monument in Nordsüd-Richtung ausgerichtet ist. Das stimmt auch. Später sind wir in Löcher und Tunnels hineingekrochen. Diese scheinen mir definitiv künstlich gefertigt.

Danach hat uns Osmanagich über allerlei Steinstufen auf den Berg hinauf geführt. Es hat geregnet, es war glitschig und matschig. Ich bin bekanntlich nicht mehr der Jüngste. Zeitweise bin ich hinauf gezerrt worden, manchmal hat man mich geschoben. Oben auf der Pyramide hat uns Osmanagich an zwei Stellen steinerne Platten gezeigt und gemeint, dies sei uralter, künstlicher Beton. Ehrlich gesagt: Das hat mich überhaupt nicht überzeugt.

Ich bin mir fast sicher: Der ganze Berg ist natürlich entstanden und zufälligerweise in Nordsüd-Richtung gelegen. Wir haben bei mir zu Hause am Thunersee einen ähnlichen Berg, den Niesen. Der sieht ebenfalls aus wie eine Pyramide. Den könnte man Touristen ebenso gut als »künstlich« verkaufen.

Tatsächlich künstlich gefertigt sind dagegen wohl so manche Gänge, Schächte und Mauern im so genannten Ravne-Labyrinth von Visoko. Vielleicht findet Herr Osmanagich darin eines Tages tatsächlich ein Wunder. Man kann es ihm nur wünschen. Beim Abendessen habe ich ihn übrigens gefragt, ob dieses Tunnelsystem nicht einfach eine Mine aus dem Altertum sei. Er winkte ab: In diesem Berg sei nichts zu holen. Keine Mineralien, keine Erze, keine Rohstoffe, kein Gold. Ergo: Das Fragezeichen bleibt. Irgendetwas ist sonderbar. Auch wenn der Berg meiner Meinung nach nicht künstlich ist. ………………….

 

Quelle: Mysteries Nr. 4/ Juli – August 2014-08-16

Recherchiert und zusammengefasst von Sharon

 

 

 



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